Konen Digitalisierung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen?
Man könnte meinen, durch die Digitalisierung können Ressourcen, wie z. B. Papier, gespart werden. Doch was ist mit den Ressourcen, die beim Einsatz von Technologie verbraucht werden müssen? Denn die verarbeiteten Daten sind nicht wirklich greifbar, weshalb man den hohen Bedarf an Energie oft unterschätzt.
Beispielsweile verbraucht eine Google Anfrage etwa 0,3 Wattstunden, zwanzig davon könnten eine Energiesparlampe für 60 Minuten brennen lassen. Eine einzelne Suchanfrage im neuen Hype-Tool ChatGPT, eine künstliche Intelligenz, verbraucht sogar das zehnfache der Rechenleistung von Google.
Diese Energie kommt nicht von irgendwo. Auch sie muss gewonnen werden und wer jetzt mitgedacht hat stellt fest, dass das Surfen im Internet lange nicht das Einzige ist, was enorme Energiemengen verbraucht. Streamingdienste, das Nutzen praktischer Apps oder das Speichern von Inhalten in einer Cloud – all das ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und bei der schnellen Weiterentwicklung der Technologien werden die zu verarbeitenden Datenmengen eher mehr als weniger.
Jedoch entstehen durch diese Technologien auch Chancen für globale Zusammenarbeit, welche unverzichtbar für den Klimaschutz ist. Wie können wir also dem hohen Energieverbrauch entgegenwirken?
Kann man nichts gegen den Verbrauch an sich tun, so muss man die Art und Weise des Verbrauchs ändern. Fangen wir doch am Anfang, bei der Energiegewinnung, an. Würden ausschließlich erneuerbare Energien für den Betrieb von Google und Co. genutzt werden, könnten Digitalisierung und Nachhaltigkeit sogar Hand in Hand gehen, denn die für den Klimaschutz relevante Zusammenarbeit aller Staaten wird durch die Digitalisierung erst möglich.

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